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HiQ - DAS HIVESTYLE MAGAZIN

Die stylischsten Themen der Hive-Blockchain kompakt in einem Post. HiQ ist ein Projekt des HiQuarter Teams. Herausgeber/Redaktionskern: @quekery @smooms @mary-me

LESEPROBE: HIQ №6 – 25. FEB. 2021

Eine wahre Geschichte von Gaunern, Helden und Knechten Online Zeitschriften.

Es war einmal ein reicher Mann, nennen wir ihn Jack, der hatte einen Knecht, nennen wir ihn STEEMillu, der diente ihm fleißig und redlich, war alle Morgen der Erste aus dem Bett und abends der letzte hinein und wenns Posts zu schreiben gab, wo keiner berichten wollte, so stellte er sich immer zuerst daran. Dabei klagte er nicht, sondern war mit allem zufrieden und war immer lustig. Als ein Jahr herum war, gab ihm der Herr keinen Lohn und dachte: “Das ist das gescheiteste, so spare ich etwas und er geht mir nicht weg, sondern bleibt hübsch im Dienst.”

Als auch das zweite Jahr herum war, bedachte sich der Herr, griff in die Wallet, holte aber nichts heraus. Da fing der Knecht endlich an und sprach: “Herr, ich habe euch zwei Jahre redlich gedient, seid so gut und gebt mir, was mir von Rechtswegen zukommt. Ich wollte fort und meine eigenen Wege gehen. Ich will mich gerne weiter in der Welt umsehen und erfahren, welche Chains es noch so gibt.” Da antwortete der Geizhals: “Ja, mein lieber Knecht, du hast mir unverdrossen gedient, dafür sollst du mildiglich belohnet werden,” Er griff abermals in die Tasche und zählte dem Knecht zwei STEEM einzeln auf, “da hast du für jedes Jahr einen STEEM, das ist ein großer und reichlicher Lohn, wie du ihn bei wenigen Herrn empfangen hättest.”

Der gute Knecht, der von Kryptos wenig verstand, strich sein Kapital ein und dachte: “Nun hast du vollauf in der Wallet, was willst du sorgen und dich mit seichten Artikeln länger plagen.” Da zog er fort, bergauf, bergab, sang und sprang nach Herzenslust. Nun trug es sich zu, als er an ein Buschwerk vorüber kam, dass ein kleiner Krypto hervortrat und ihn anrief: “Wo hinaus, Bruder Lustig? Ich sehe, du trägst nicht schwer an deinen Sorgen.” – “Was soll ich traurig sein,” antwortete der Knecht, “ich habe vollauf, der Lohn von zwei Jahren klingelt in meiner Wallet.” – “Wie viel ist denn deines Schatzes?” fragte ihn das Männchen. “Wie viel? Zwei ungestakte STEEM, richtig gezählt.” – “Höre,” sagte der Krypto, “ich bin ein kleiner, bedürftiger Coin, gib mir deine zwei STEEM, ich bin noch ein neuer Coin, du aber bist klug und kannst dir dein Brot leicht verdienen.”

Und weil der Knecht ein gutes Herz hatte und Mitleid mit dem Coin fühlte, so reichte er ihm seine zwei STEEM und sprach: “In Gottes Namen, es wird mir doch nicht fehlen.” Da sprach der Krypto: “Weil ich dein gutes Herz sehe, so gewähre ich dir zwei Wünsche, für jeden STEEM einen, die sollen dir in Erfüllung gehen.” – “Aha,” sprach der Knecht, “du bist einer, der blau pfeifen kann. Wohlan, wenns doch sein soll, so wünsche ich mir erstlich ein Vogelrohr, das alles trifft, wonach ich ziele. Zweitens eine Fidel, wenn ich darauf streiche, so muss alles tanzen, was den Klang hört.” – “Das sollst du alles haben.” sprach der Coin (er hieß HIVE), griff in den Busch und denk einer, da lag schon Fidel und Vogelrohr in Bereitschaft, als wenn sie via Krypto in Amazon-Gutscheinen angelegt, bestellt wären.

“Herz, was begehrst du nun?” sprach der Knecht zu sich selbst und zog lustig weiter. Bald darauf begegnete er einem gierigen Chinesen mit langem Hals, den er nie voll bekommen konnte. Der stand und horchte auf den Gesang eines Vogels, der hoch oben in der Spitze eines Baumes saß. “Gottes Wunder!” rief er aus “so ein kleines Tier hat so eine grausam mächtige Stimme! Wenns doch mein wäre! Wer ihm doch Salz auf den Schwanz streuen könnte!” – “Wenns weiter nichts ist,” sprach der Knecht, “der Vogel soll bald herunter sein.” Er legte an und traf aufs Haar und der Vogel fiel herab in die Dornenhecken. “Geh, Spitzbub” sagte er zum Chinesen, dessen Gier ihm den Namen Custom Justin einbrachte “und hol dir den Vogel heraus.” – “Mein!” sprach der Custom Justin “Lass der Herr den Bub weg, so kommt ein Hund gelaufen. Ich will mir den Vogel auflesen, weil ihr ihn doch einmal getroffen habt.” Er legte sich auf die Erde und fing an, sich in den Busch hinein zu arbeiten.

Wie er nun mitten in dem Dorn steckte, plagte der Mutwille den guten Knecht, dass er seine Fidel abnahm und anfing zu geigen. Gleich fing auch der Justin an, die Beine zu heben und in die Höhe zu springen und je mehr der Knecht strich, desto besser ging der Tanz. Aber die Dornen zerrissen ihm die Hose, kämmten ihm die Arschhaare und stachen und zwickten ihn am ganzen Leib. “Mein,” rief der Justin, “was soll mir das Geigen? Lass der Herr das Geigen, ich begehre nicht zu tanzen.” Aber der Knecht hörte nicht darauf und dachte: “Du hast die Leute genug geschunden, nun soll dirs die Dornhecke nicht besser machen.” und fing von Neuem an zu geigen, dass der Justin immer höher aufspringen musste und die Fetzen von seiner Kleidung an den Stacheln hängen blieben. “Au weih geschrien!” rief der Justin “Geb ich doch dem Herrn, was er verlangt, wenn er nur das Geigen ließe, eine ganze Wallet mit HIVE.” – “Wenn du so spendabel bist,” sprach der Knecht, “so will ich wohl mit meiner Musik aufhören, aber das muss ich dir nachrühmen, 

du machst deinen Tanz noch mit, dass es eine Art hat.” Er nahm darauf die Wallet und ging seiner Wege.

Der Justin blieb stehen und sah ihm nach und war still, bis der Knecht weit weg und ihm ganz aus den Augen war, dann schrie er aus Leibeskräften: “Du miserabler Musikant, du Bierfiedler! Wart, wenn ich dich allein erwische! Ich will dich jagen, dass du die Schuhsohlen verlieren sollst. Du Lump, steck einen BLURT ins Maul, dass du sechs HIVE wert bist.” Er schimpfte weiter, was er nur losbringen konnte. Und als er sich damit etwas zu Gute getan und Luft gemacht hatte, lief er in die Stadt zum Richter. “Herr Richter, au weih geschrien! Seht, wie mich auf offener Landstraße ein gottloser Mensch beraubt und übel zugerichtet hat. Ein Stein auf dem Erdboden möcht sich erbarmen. Die Kleider zerfetzt, der Leib zerstochen und zerkratzt! Mein bisschen Armut samt der Wallet genommen! Lauter HIVE, STEEM und BLURT, ein Coin schöner als der andere! Nichts blieb außer der Popel in der Nase.”

“Um Gottes willen, lasst den Menschen von der Blockchain werfen.” sprach der Richter. “Wars ein Kryptosoldat, der dich mit seinem Code so zugerichtet hat?” – “Gott bewahr!” sagte der Justin, “Einen nackten Code hat er nicht gehabt, aber ein Rohr auf dem Buckel hängen und eine Geige am Hals – der Bösewicht ist leicht zu erkennen.” Der Richter schickte seine Leute nach ihm aus, die fanden den guten Knecht, der ganz langsam weiter gezogen war und fanden auch die Wallet mit den Kryptos bei ihm.

Als er vor Gericht gestellt wurde, sagte er: “Ich habe den Justin nicht angerührt und ihm die Wallet nicht genommen, er hat mirs aus freien Stücken angeboten, damit ich nur aufhörte zu geigen, weil er meine Musik nicht vertragen konnte.” – “Gott bewahr!” schrie der Justin, “Der greift die Lügen wie Fliegen an der Wand.” Aber der Richter glaubte es auch nicht und sprach: “Das ist eine schlechte Entschuldigung, das tut ein Custom Justin nicht.” Er verurteilte den guten Knecht, weil er auf offener Straße einen Raub begangen hätte, zum Galgen.

Als er aber abgeführt ward, schrie ihm noch der Justin zu: “Du Bärenhäuter, du Hundemusikant, jetzt kriegst du deinen wohlverdienten Lohn.” Der Knecht stieg ganz ruhig mit dem Henker die Leiter hinauf, auf der letzten Sprosse aber drehte er sich um und sprach zum Richter: “Gewährt mir noch eine Bitte, eh ich sterbe.” – “Ja,” sprach der Richter, “wenn du nicht um dein Leben bittest.” – “Nicht ums Leben,” antwortete der Knecht, “ich bitte, lasst mich zu guter Letzt noch einmal auf meiner Geige spielen.” Der Justin erhob ein Zetergeschrei: “Um Gottes willen, erlaubts nicht, erlaubts nicht.”

Allein der Richter sprach: “Warum soll ich ihm die kurze Freude nicht gönnen? Es ist ihm zugestanden und dabei soll es sein Bewenden haben.” Der Justin aber rief: “Au weih! Au weih! Bindet mich an, bindet mich fest.” Da nahm der gute Knecht seine Geige vom Hals, legte sie zurecht und wie er den ersten Strich tat, fing alles an zu wabern und zu wanken, der Richter, die Schreiber und die Gerichtsdiener. Und der Strick fiel dem aus der Hand, der den Justin festbinden wollte. Beim zweiten Strich hoben alle die Beine und der Henker ließ den guten Knecht los und machte sich zum Tanze fertig. Bei dem dritten Strich sprang alles in die Höhe und fing an zu tanzen. Der Richter und der Justin waren vorn und sprangen am besten.

Bald tanzte alles mit, was auf den Markt aus Neugierde herbei gekommen war, alte und junge, dicke und magere Leute untereinander. Sogar die Hunde- und Katzenbilder-Poster, die mitgelaufen waren, setzten sich auf die Hinterfüße und hüpften mit. Und je länger er spielte, desto höher sprangen die Tänzer, dass sie sich einander an die Köpfe stießen und anfingen, jämmerlich zu schreien. Es gab nur zwei Grüppchen von Deutschen, die nicht miteinander tanzten.

Endlich rief der Richter ganz außer Atem: “Ich schenke dir dein Leben, höre nur auf zu geigen.” Der gute Knecht ließ sich bewegen, setzte die Geige ab, hing sie wieder um den Hals und stieg die Leiter herab. Da trat er zu Justin, der auf der Erde lag und nach Atem schnappte und sagte: “Spitzbube, jetzt gesteh, wo du die Wallet her hast oder ich nehme meine Geige vom Hals und fange wieder an zu spielen.” – “Ich habs vom Jack, ich habs vom Jack,” schrie er, “du aber hasts redlich verdient.” Da ließ der Richter den Justin zum Galgen führen und von der Hive-Blockchain verschwinden. Weil der gute Knecht bei der Aufklärung des Versuches die Hive-Blockchain durch seine früheren Herrn Jack und Justin aufklärte und zur Verhinderung beigetragen hat, bekam der gute Steemillu (Anm. d. R.: *STEEMillu), die höchste Auszeichnung: Den Ehrentitel HIQ. (Anm. d. R.: *HiQ) ★